Primiz von Alois Gierlinger 1933
Alois Gierlinger (*3. März 1907, †26. Juli 1981) hat am 29. Juni 1933 die Priesterweihe empfangen. Rund zehn Tage später, am 9. Juli 1933, folgte die Primiz – also seine erste heilige Messe, die er als frisch geweihter Priester selbst als Hauptzelebrant gefeiert hat.
Quelle: digitales Archiv des Erzbistums München
Die Priesterweihe ist das eigentliche Sakrament: Durch den Bischof wird ein Diakon zum Priester geweiht. Ab diesem Moment ist er Priester und darf die priesterlichen Aufgaben ausüben (z. B. Messe feiern – je nach Beauftragung).
Die Primiz ist dann die erste Messe, die der Neugeweihte selbst zelebriert. Oft gehört auch der Primizsegen dazu – traditionell ein ganz besonderer Segen, den man sich „nicht entgehen lässt“.


Zu solchen besonderen Anlässen wurde (und wird) vielerorts eine Ehrenpforte – auch Primizpforte oder Ehrenbogen genannt – aufgebaut. Üblicherweise steht sie dort, wo der feierliche Empfang und der Zug zur Kirche stattfinden:
Im Heimatort, häufig am Kirchenweg oder direkt vor der Kirche, oft auch beim Elternhaus oder an einem zentralen Platz wo Vereine, Musik, Fahnenabordnung & Co. zusammentreffen.
Kurz gesagt: So eine Ehrenpforte steht meistens dort, wo man den Primizpriester „kennt“ – dahoam. Damit deutet einiges darauf hin, dass Alois Gierlinger in Hohenbergham gelebt hat, ohne dass dies in einer der Quellen explizit genannt wird.
In der Bildergallerie der Gemeinde Fridolfing findet sich dazu ein Foto von Alois Gierlinger bei seiner Primiz am 9.7.1933 und ein Foto von der Primizfeier 1934
In der Pfarrchronik vom Pfarrverband Gräfelfing steht: 1951 wurde Alois Gierlinger Kurat in Lochham und ab 1955 1. Pfarrer in Lochham. Quelle Erzbistum München